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Kleine Dübelkunde

Das Berufsbild des Tischlers

Das Tischlerhandwerk hat gute Tradition und ist so jung, wie Gegenwart und Zukunft. Tischlerarbeit vermittelt Lebensqualität. Holz ist der Werkstoff des Tischlers besser gesagt: Holz ist PARTNER des Tischlers. Es setzt dem Meister kaum gestalterische Grenzen.

Die Hand des Tischlers prägt Räume, Wohnungen und Häuser, Läden, Praxen, Büros und Verwaltungsbauten, Kirchen und Museen, Hotels und Sportstätten und vieles mehr. Der Tischler ist Wahrer und Weiterentwickler handwerklicher Fachkenntnisse und setzt diese materialgerecht und meisterlich um.

Der Tischler hat eine Tätigkeit die ein hohes Maß an Findigkeit, Selbständigkeit, Vorstellungskraft und Genauigkeit verlangt - eine Aufgabe, die zu den Urbedürfnissen der Menschheit gehört. Durch seine Arbeit wird ein Haus erst vollendet, ein Raum erst bewohnbar.

Die Arbeit des Tischlers soll nicht nur ihren Zweck möglichst vollkommen erfüllen, sondern durch die Eigenart der Form, die Schönheit des Materials und die Sorgfalt der Ausführung der Wohnung Charakter verleihen. Das verlangt vom Tischler Geschmack, Schönheitsempfinden und Aufgeschlossenheit gegenüber den Problemen der Umweltgestaltung. Immer muss die Technik von den kreativen, schöpferischen, gestaltenden Kräften gelenkt werden. Das ist die Aufgabe des Handwerks, des Tischlers.

Die gleichmäßige Beanspruchung körperlicher und geistiger Kräfte, verbunden mit Möglichkeiten zur Entfaltung künstlerischer, organisatorischer oder kaufmännischer Fähigkeiten - diese Vielschichtigkeit macht das Tischlerhandwerk zu einem Beruf, der neben der guten wirtschaftlichen Existenz eine tiefe Befriedigung bietet.

Was brauche ich, um Tischler / Tischlerin werden zu können?

  • Freude am Umgang mit dem Werkstoff Holz
  • Handwerkliches Geschick
  • Interesse an vielfältigen Materialien u. Formen sowie moderner Technik u. Maschinen
  • Technisches Verständis und ein gutes Vorstellungsvermögen
  • Gute mathematische Grundkenntnisse

Wie ist die Ausbildung geregelt

Die Ausbildung zum Tischler / Tischlerin dauert drei Jahre. Im Einführungslehrgang werden die ersten Grundkenntnisse vermittelt. Weitere überbetriebliche Lehrgänge für den sicheren Umgang mit Maschinen und die Behandlung von Oberflächen folgen.
Der Berufsschulunterricht ergänzt die praktische Ausbildung im Betrieb. Schwerpunkt ist auch hier, Kenntnisse und berufliches Handeln in konkreten Projekten anschaulich zu vermitteln.
Eine Zwischenprüfung findet in der Mitte der Ausbidung statt und am Ende der Lehrzeit legt der / die Auszubildende die Gesellenprüfung mit einem schriftlichen und einem praktischen Teil ab. Mit bestandener Prüfung wird auf der Freisprechungsfeier der Gesellenbrief überreicht.

Kann ich auch Karriere machen? - Beispiele der Weiterbildung:

  • Seminare, Lehrgänge
  • Fortbildung z.B. Kundenberater, Fachbauleiter, Fertigungsplaner
  • Studium zum 'staatlich geprüften Holztechniker'
  • Meisterprüfung
  • Gestalter, Restaurator, Betriebswirt
  • Studium für Architekten, Designer, Dipl.Holzwirte, Dipl.Ingenieure, Berufsschullehrer

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